Umweltaussagen gewinnen im Branding und Marketing zunehmend an Bedeutung, während sich der rechtliche Rahmen für solche Aussagen stetig weiterentwickelt. Die EmpCo-Richtlinie führt neue Regelungen ein, die Verbraucher beim Übergang zu einer grünen Wirtschaft stärken und irreführenden Umweltaussagen entgegenwirken sollen.
Das von FICPI Sweden veranstaltete Webinar bringt Perspektiven aus dem Markenrecht, Marketingrecht und der technischen Praxis zusammen. Im Mittelpunkt stehen grüne Marken aus Sicht des EUIPO, die Auswirkungen der EmpCo-Richtlinie auf die Verwendung grüner Marken und umweltbezogener Marketingaussagen, die Herausforderungen durch die verzögerte nationale Umsetzung sowie die technischen Nachweise hinter Umweltaussagen.
Dr. Daniel Kendziur spricht zum Thema „Green trade marks as environmental claims – the impact of EmpCo“. In seinem Vortrag geht es darum, wie sich die neuen EmpCo-Regeln auf die Verwendung grüner Marken im Marketing auswirken, wann eine Marke selbst eine Umweltaussage darstellen kann, welche Nachweise erforderlich sein können und welche möglichen Folgen eine Nichteinhaltung der Vorgaben hat.
Das Programm umfasst außerdem:
- EUIPO: Die Perspektive des EUIPO auf grüne Marken, unter anderem im Hinblick auf Unterscheidungskraft, beschreibende Marken und potenziell irreführende Marken
- Umsetzung der EmpCo-Richtlinie: Das Beispiel Schweden
- Technische Perspektive: Methoden, Daten und Vergleiche zur Substantiierung von Umweltaussagen
- Paneldiskussion: Praktische Fragen rund um bestehende grüne Marken und das Zusammenspiel von rechtlicher, markenrechtlicher, Nachhaltigkeits- und technischer Expertise
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite von FICPI Sweden.
- Die Veranstaltung findet auf Englisch statt
