SKW Schwarz berät Tradebe bei Gründung und operativen Aktivitäten der ersten deutschen Tochtergesellschaft

26.10.2018

SKW Schwarz Rechtsanwälte hat die Chemicals Division der Tradebe Company bei der Gründung ihrer ersten deutschen Tochtergesellschaft und den anschließenden Vertragsverhandlungen für eine langfristige Entwicklungspartnerschaft mit BASF beraten.

Am BASF Standort Schwarzheide in der Lausitz wird die neue Tochtergesellschaft Tradebe GmbH eine Industrieanlage zur Rückgewinnung von Lösungsmitteln aus den Produktionskreisläufen von BASF errichten und betreiben. Hierfür wird eine auf dem BASF Gelände befindliche, seit langem stillgelegte Anlage umgebaut und einer Nachnutzung für die beabsichtigte Destillation, Separation und Reinigung von Chemikalien zugeführt. Eine Fertigstellung der Anlage ist für Anfang 2020 geplant. Das zunächst geplante Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. fünf Millionen Euro.

Tradebe ist ein weltweit führender Spezialist im Umweltbereich und ist in diversen Marktsegmenten, wie unter anderem im Industrie-, Fertigungs-, Petrochemie-, Pharma- sowie Öl- und Gassektor, tätig. Das Unternehmen erbringt Dienstleistungen in Europa (Vereinigtes Königreich, Spanien, Frankreich und Deutschland), im Nahen Osten und in den USA. Tradebe beschäftigt weltweit mehr als 2.100 Mitarbeiter, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro und betreibt mehr als 80 Anlagen in Spanien (30), dem Vereinigten Königreich (20), den Vereinigten Staaten (22), Frankreich (2), dem Oman (7) und nun auch in Deutschland.

Die Tradebe GmbH hat ihren Verwaltungssitz in Schwarzheide und ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen von Tradebe. Man beabsichtigt mittelfristig die Schaffung von zwölf neuen Arbeitsplätzen. Beim Partnerunternehmen im BASF Konzern sind am Lausitzer Produktionsstandort rund 1.780 Mitarbeiter beschäftigt.

Berater Tradebe


SKW Schwarz Rechtsanwälte, Frankfurt/Berlin: Dr. Tatjana Schroeder (Federführung, Gesellschaftsrecht, Frankfurt); Arndt Tetzlaff (Versicherungsrecht), Marina Kühnle (Öffentliches Recht, Abfallrecht), Tabea Frühinsfeld (Arbeitsrecht), alle Berlin