Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben zeitweise ganze Volkswirtschaften zum Erliegen gebracht und eine der schwersten wirtschaftlichen Krisen seit Jahrzehnten verursacht. Neben der Tourismusbranche hat es insbesondere auch das produzierende Gewerbe besonders hart getroffen. So ist etwa laut des Verbands der Automobilindustrie („VDA“) die Zahl der Kfz-Neuzulassungen in Deutschland im ersten Halbjahr 2020 um 35 Prozent auf 1,21 Millionen Einheiten eingebrochen. Für das gesamte Jahr rechnet der VDA mit einem Rückgang von rund 23 Prozentpunkten in Deutschland, wobei perspektivisch auch der europäische Markt mit einem Rückgang von 24 Prozentpunkten ähnlich stark schrumpfen wird. Nachdem der anfängliche Schock überwunden und erste Maßnahmen zur Abmilderung der unmittelbaren Auswirkungen ergriffen worden sind, heißt es nun, langfristig wirkende Maßnahmen zu implementieren, um ein Mindestmaß an Robustheit gegen weitere „Wellen“ oder völlig neue Pandemien zu erlangen.
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