Die ICBC International Cannabis Business Conference – größtes Cannabis-B2B Event in Europa

31.08.2021

Einen Tag nach dem ICBC Global Investment Forum trifft sich das B2B im Cannabisbereich im Vienna House Andel’s Berlin und diskutiert die wirtschaftlichen und gesetzlichen Neuerungen.

Es trafen sich Unternehmer der Szene, Interessenverbände, Journalisten, Juristen sowie Politiker der großen Parteien, um über die (wirtschaftliche) Zukunft von Cannabis in all seinen Erscheinungsformen zu reden.

Dem Wirtschaftszweig der Cannabiswirtschaft wird eine rosige Zukunft prognostiziert, trotz derzeitiger regulatorischer, politischer und auch logistischer Hürden. Nachdem am Vortag die Investments geklärt wurden, stand an den beiden Folgetagen die Diskussion der wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Lage im Vordergrund.

Im Bereich des medizinischen Cannabis wurde seit der Freigabe im Jahre 2017 viel erreicht und der erste (und einzige) zugelassene Großhändler CANSATIVA für medizinische Cannabisblüten kann sich bereits über erste Erfolge freuen.

Der Geschäftsbereich des u.a. medizinisch vielversprechenden CBD wächst ebenfalls stark in Deutschland, muss sich jedoch bundesweit erst noch aus dem Bereich des Betäubungsmittelrechts herauskämpfen. Die Produktpalette ist groß, ebenso die Anwendungsbereiche für CBD.

Margret Knitter, LL.M., Partnerin und Leiterin der Praxisgruppe Medizinisches Cannabis bei SKW Schwarz Rechtsanwälte, hielt auf dem Kongress einen Vortrag zu Werbung und Brand Protection von Cannabisprodukten in Deutschland und Europa. Es gelten verschiedenste nationale und europäische Gesetze, je nachdem wie das Produkt zu klassifizieren ist. Allen gemein ist aber, dass die Werbung für Cannabisprodukte sehr stark reglementiert und limitiert ist. Ähnlich verhält es sich mit der Eintragung von Cannabismarken, welche in Europa noch an Maßstäben der „öffentlichen Ordnung“ gemessen werden. Rechtsanwältin Knitter vertritt in derartigen Belangen einen der weltweit führenden Hersteller von Cannabis im Markenbereich. Insoweit konnte sie aus ihrer täglichen markenrechtlichen Praxis Einblicke in die Rechtsprechungspraxis geben.