Dr. Karolin Nelles LL.M. (Suffolk University Boston)
80333 München
Wittelsbacherplatz 1
T +49 89 286 40-237
F +49 89 280 94 32
k.nelles@skwschwarz.de
Tätigkeitsbereiche
Gewerblicher Rechtsschutz / Wettbewerbsrecht
Werbung
IT-Recht, Internet und E-Business
Medien- und Entertainmentrecht
Sprachen
Englisch, Französisch, Ungarisch, Russisch
80333 München
Wittelsbacherplatz 1
T +49 89 286 40-237
F +49 89 280 94 32
k.nelles@skwschwarz.de
Tätigkeitsbereiche
Gewerblicher Rechtsschutz / Wettbewerbsrecht
Werbung
IT-Recht, Internet und E-Business
Medien- und Entertainmentrecht
Sprachen
Englisch, Französisch, Ungarisch, Russisch
Frau Nelles berät national und international tätige Mandanten im Rahmen ihrer Internetaktivitäten, insbesondere des E- und M-Commerce. Aufgrund der Dauerberatung einer großen Onlinereiseplattform sowie von zahlreichen Hostprovidern verfügt Frau Nelles über eine hohe Kompetenz im Bereich Vertragsgestaltung, Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Fernabsatz und Haftung. Frau Nelles ist Mitautorin des Teils “Haftung im Netz” in dem Kommentar “Recht im Internet” von Schwarz/Peschel-Mehner (Hrsg.). Ein weiterer Schwerpunkt von Frau Nelles ist der Bereich des Datenschutzrechts, Glücksspielrechts und Wettbewerbsrechts.
Bisherige Tätigkeiten- 1994-1996 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Dr. Vogel. München
- 1996-1999 CvD-Assistentin bei einem bedeutenden deutschen Nachrichtenfernsehsender, Berlin
Als Rechtsanwältin zugelassen seit 1999
Veröffentlichungen
in: GRUR-Prax 2010, Heft 9, S. 201
Können Texte auch kurzer Art Urheberrechtsschutz genießen, wird demgegenüber der Urheberrechtsschutz für Werbekonzepte klar abgelehnt. So entschied das OLG Köln in einer nunmehr veröffentlichten Entscheidung vom 22. Juni 2009.
Eine Werbeagentur hatte für ein Logistikunternehmen und Paket-Dienstleister ein Werbekonzept entwickelt, das insbesondere die Beförderung von Paketen im Weltall und die Verbringung von Paketen an Bord der ISS vorsah. Diese Idee wurde von dem Logistikunternehmen Jahre später werbemäßig umgesetzt, jedoch unter Verwendung anderer Slogans und Logos. Die Werbeagentur beantragte den Erlass einer einstweiligen Verfügung, blieb damit jedoch erfolglos.
In der Berufung erklärte die Antragstellerin die Angelegenheit für erledigt, da die Kampagne der Antragsgegnerin zu diesem Zeitpunkt bereits beendet war. In einer summarischen Prüfung stellte das OLG Köln fest, dass der Antrag der Werbeagentur von Anfang an keine Aussicht auf Erfolg gehabt hatte.
Bei einem Werbekonzept handele es sich um eine bloße Anleitung, die Formulierung eine Idee, die aber noch nicht eine besondere Ausgestaltung gefunden habe. Eine Idee mag originell sein, erst aber durch ihre konkrete Gestaltung entsteht ein schöpferischer Ausdruck, der Gegenstand des urheberrechtlichen Schutzes sein kann. Motive, Themen, Ideen und Konzepte müssen aber im Interesse der Allgemeinheit frei bleiben.
Fazit: Die Schutzfähigkeit von Werbekonzepten ist in der Literatur sehr umstritten. Nach dem Urteil des OLG Köln muss man generell davon ausgehen, dass bloße Werbekonzepte keinen Urheberrechtsschutz genießen. Dies könnte auch für andere Konzepte, wie z.B. für Spielshows, Filmideen und Ähnliches, gelten. Beim Austausch solcher sollten sich die Beteiligten daher vertraglich absichern, dass das Konzept bzw. die Idee nicht von der anderen Partei verwendet werden darf.
Media & Entertainment – Germany
Federal Court Rules on Internet-Based Video Recording
Contributed by SKW Schwarz Rechtsanwälte
On April 22 2009 the Federal Court of Justice decided on an issue related to online video recording.
Facts
The plaintiff was the owner of the broadcasting station RTL. The defendants were the operators of Shift. TV, a website offering a personal internet-based video recorder service for recording television broadcasts.
The website operators receive television programmes – including the plaintiff’s programme – by satellite. Users registered on the defendants’ website select programmes to record, which are then stored on the Shift.TV servers. Each user has an exclusive storage space on the servers at his or her disposal. Using the Internet, users are able to watch recordings at any time, as often as they want and in any location. Users pay a fee for these services.
RTL argued that the service constituted an infringement of its right under copyright law to rebroadcast its programmes. Shift.TV’s operators filed for injunctive relief and the disclosure of information in order to prepare a civil damages claim.
Both the Leipzig District Court and the Dresden Court of Appeal decided that the action of plaintiff was well founded.
Federal Court of Justice Decision
The Federal Court of Justice repealed the ruling and referred the case back to the Dresden Court of Appeal.
However, it did so not as a result of a difference in legal opinion, but because the facts of the case were unclear. The earlier rulings had failed to ascertain whether, in providing the service: (i) the website operators record broadcasts on behalf of their users; or (ii) the recording takes place automatically by technical means and, thus, the users themselves record the programmes.
However, the court stated that both of these scenarios represent an infringement of the plaintiff’s usage rights.
In the first scenario, whereby the Shift.TV operators initiate the recording, in doing so they infringe the plaintiff’s right to record its programmes on an image or sound carrier. Since the Shift.TV operators do not offer this service free of charge, they cannot refer to their users’ right to record television broadcasts for private use only, which would be legal under copyright law.
In the second scenario, whereby the recording takes place automatically on the end user’s instruction, the recording itself can be regarded as a legal copy for private use. However, in transmitting the programmes to their users’ personal video recorders to be stored in the users’ exclusive storage space, the Shift.TV operators are infringing RTL’s right to make its programmes accessible to the public. This right is also protected by copyright law.
Comment
Although the Federal Court of Justice referred the case back to the Court of Appeal, it is already clear that the business model of Internet-based video recording can be operated legally only with the broadcasters’ prior permission. It is doubtful whether a service operated on this basis can be profitable.
In virtuellen 3D-Welten gilt das Motto »Alles ist möglich« nur scheinbar. Negativschlagzeilen in Sachen Kinderpornographie und unerlaubtes Glücksspiel lassen aufhorchen. Doch wo ist die rechtliche Grenze und welches Recht gilt für Second Life?
Den vollständigen Artikel finden Sie hier
Wer Second Life für einen rechtsfreien Raum hält, ist auf dem Holzweg. Bewohner der virtuellen Parallelwelt müssen sich an Gesetze und Regeln halten….
Vorträge
10. November 2011
Wir laden Sie herzlich ein zum SKW Praxisupdate Recht der Werbung
– Agenturverträge
– Erwerb von Bild- und Musikrechten
– Werbung mit Gewinnspielen
– Social Media-Nutzung durch Unternehmen
Veranstaltungsdatum
Donnerstag, 10. November 2011 / 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr, anschließend Get together
Veranstaltungsort
SKW Schwarz Hamburg, Ferdinandstraße 3, 20095 Hamburg
Agenda und Einladung:
11. November 2010
10. November 2010
Wer am Vortragsskript „Gewinnspiele in Social Media – Tipps und Tricks“ interessiert ist, mailt bitte Dr. Karolin Nelles k.nelles@skwschwarz.de an.
20. Oktober 2010
Dürfen Gewinnspiele nun mit dem Kauf von Produkten gekoppelt werden oder nicht? Wie lizenziere ich Bild- und Musikrechte für Werbekampagnen richtig? Welche Grenzen gibt es eigentlich für Werbung gegenüber Kindern und Jugendlichen? Und was muss man bei Werbung im Rahmen von Social Media beachten?
Hören Sie unser Experten-Team zu Fragestellungen wie diesen und diskutieren Sie mit uns.
Bei Interesse an dieser Veranstaltung in München wenden Sie sich bitte an Monika Nieberle m.nieberle@skwschwarz.de

